LABORLEISTUNGEN

Bodenmechanische Laboruntersuchungen

Das Verhalten eines Bodens wird durch eine Reihe von Eigenschaften bestimmt, welche durch entsprechende Versuche im Labor (DIN) ermittelt werden können. Hierzu zählen sowohl physikalische Eigenschaften (Korndichte, Kornverteilung, etc.) die durch äußere Einflüsse nicht beeinflusst werden, sowie Zustandsgrößen die abhängig von der jeweiligen Nutzungssituation sind (Porenanteil, Wassergehalt, Lagerungsdichte, Durchlässigkeit, etc.). 

In unserem Erdlabor ermitteln wir für Sie projektbegleitend oder als Einzelauftrag folgende

bodenmechanische Kennwerte:

 

Spezielle bodenmechanische Versuche wie Scherversuche oder Ein- und Dreiaxialer Druckversuche können wir durch Kooperation mit anderen Instituten auf Anfrage ebenfalls anbieten. Die Ergebnisse der o.g. Versuche werden mittels spezieller Software ausgewertet, graphisch dargestellt und falls gewünscht in einem Bericht kommentiert.

Neben den bodenmechanischen Laborversuchen bieten wir Ihnen chemische Analysen von Boden- und Wasserproben an. Hierbei beziehen wir die Leistungen der Umwelt Control Labor GmbH, Lünen (UCL), mit denen wir bereits über mehrere Jahre eine erfolgreiche und effiziente Zusammenarbeit pflegen.

Consulting-Büro Frieg

Im Zuge von Bauvorhaben sind Fragestellungen zum Baugrund, zur Versickerung von Regenwasser, zu Altlasten Untersuchungen mit Baugrunduntersuchungen und der anschließenden Erstellung eines Baugrundgutachten bzw. Bodengutachten, zu klären.

Bevor ein Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, muss man sich zunächst ein genaues Bild des Untergrunds machen. Eine Baugrunduntersuchung wird von vielen Experten empfohlen. Denn die Baugrunduntersuchung stellt fest, ob und wie ein Gebäude auf dem vorhandenen Boden gegründet werden kann. Bei der Baugrunduntersuchung spielen Themen wie das Vorhandensein von Altlasten und Versickerungsfähigkeit des Untergrundes ebenfalls eine große Rolle.

Liegt ein Altlasten verdacht vor, ist der Boden mit Schadstoffen belastet. Aufschluss über Altlasten gibt eine genaue Untersuchung des Untergrunds, beispielsweise über ein Bodengutachten. Sollten beim Bodengutachten Altlasten festgestellt werden, müssen diese zunächst beseitigt oder immobilisiert werden, bevor die Flächen oder der jeweilige Standort genutzt werden kann. Sollten Altlasten bei einem Bodengutachten festgestellt werden, helfen die Experten auch dabei, wirtschaftliche Lösungen zur Beseitigung und anschießenden Bebauung der Fläche zu bieten. Bodengutachten ist aber eigentlich die fälschliche Bezeichnung für diesen Vorgang. Im Fachjargon verwendet man für Bodengutachten den Terminus „Geotechnischer Bericht“.

Ein weiterer wichtiger Punkt neben den möglichen Altlasten bei einer Baugrunduntersuchung, ist die Versickerungsfähigkeit des Untergrundes. Denn auch auf das Thema Versickerung muss schon vor Baubeginn geachtet werden. Zur Versickerung sollten passende Vorschläge unterbreitet werden. Dadurch, dass immer mehr Flächen bebaut oder versiegelt werden, kann Niederschlagswasser oftmals nicht mehr ins Grundwasser gelangen. Die Folgen: Durch die mangelnde Versickerung steigt das Risiko für Hochwasser, gerade in der Nähe von Flüssen, darüber hinaus belastet das Wasser insbesondere bei starkem Niederschlag die Kanalisation. Durch gezielte Lösungen im Bereich der Versickerung, kann der natürliche Wasserkreislauf erhalten werden. So wird die Umwelt nicht zusätzlich geschadet. Bei der Baugrunduntersuchung wird daher auch der Punkt der Versickerungsfähigkeit des Untergrundes berücksichtigt.

Neben den Wörtern Baugrunduntersuchung und Bodengutachten, kann man darüber hinaus auch diesen Prozess als Baugrundgutachten bezeichnen. Bei einem Baugrundgutachten wird allgemein ein genaues Profil über den vorhandenen Boden erstellt. Mit verschiedenen Feldversuchen und Laborversuchen können bei einem Baugrundgutachten auch Rückschlüsse auf historische Vornutzung ermittelt werden. Doch das Hauptziel eines Baugrundgutachtens ist ein anderes. Durch ein Baugrundgutachten soll insbesondere das Baugrundrisiko minimiert werden. So können bereits in der Planungsphase der Bauten Erkenntnisse über den Boden gesammelt werden. Ein Baugrundgutachten erleichtert also die Entscheidung, ob neue Gebäude auf dem Gelände entstehen sollen und können frühzeitig.

Viele nützliche Informationen zu den Themen Baugrunduntersuchung, Bodengutachten, Baugrundgutachten, Altlasten und Versickerung, können online eingesehen werden. So kann man sich auch viele hilfreiche Kenntnisse über die Vorgehensweise bei den Untersuchungen einholen. Darüber hinaus bieten viele Anbieter Referenzen über bereits getätigte Bodenuntersuchungen an. Dies hilft ebenfalls dabei sich einen genauen Überblick zu verschaffen.

Vor dem Beginn der Baugrunduntersuchung ist natürlich der persönliche Kontakt die Grundvoraussetzung. Erst im Anschluss daran wird dann mittels Bohrungen, Sondierungen und Schürfen ein genaues Bild über den vorhandenen Boden erstellt. Kartenmaterial hilft darüber hinaus dabei auch in sehr großen Tiefen genaue Informationen über den Boden zu erhalten. Insbesondere im Ruhrgebiet mit dem Steinkohlebau, gibt es häufig Probleme, dass sich der Boden nachhaltig absenkt. Denn durch den Abbau der Kohle, sind in der Tiefe Hohlräume entstanden. Eine Prognose darüber, wie hoch das Gefährdungspotential tatsächlich ist, lässt sich kaum erstellen.

Ein Bodengutachten, ein Baugrundgutachten bzw. eine Bodenuntersuchung ist dabei nicht nur für Firmenkunden, sondern auch für Privatleute interessant, die ihren Wunsch vom Eigenheim in die Tat umsetzen möchten und den Boden beispielsweise auf Altlasten und Versickerung untersuchen lassen möchten. Doch denkt ein Bodengutachten nicht nur bis zum Baubeginn, sondern auch darüber hinaus. So gibt es auch Aufschlüsse darüber, welche Auswirkungen eine Bebauung auf die Fläche und auf die Umgebung haben könnte.